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EQUAL

Projektpartnerschaft „Reintegrationsförderung von Menschenhandelsopfern – Stärkung nationaler Akteure“


Die EQUAL Projektpartnerschaft „Reintegrationsförderung von Menschenhandelsopfern – Stärkung nationaler Akteure“ hat am 01.10.2005 mit der Durchführung der Maßnahme begonnen. 8 Institutionen aus 6 verschiedenen Bundesländern haben sich in einer sogenannten Entwicklungspartnerschaft (EP) unter dem Namen „MORE“ zusammengeschlossen und arbeiteten bis Dezember 2007 zusammen.
Das Projekt war eine EU-Gemeinschaftsinitiative. Sie zielte darauf ab, neue Wege zur Bekämpfung von Diskriminierung und Ungleichheiten von Arbeitenden und Arbeitssuchenden auf dem Arbeitsmarkt zu erproben. Es war zentrales Programmelement, erfolgreiche Ansätze in einem Mainstreamingprozess sowohl auf nationaler, als auch auf europäischer Ebene nachhaltig zu verankern.
Gemeinsames Ziel war die Optimierung der Beratung und Betreuung von Opfern von Menschenhandel in Deutschland hinsichtlich ihrer sozioökonomischen Integration bzw. Reintegration in die Gesellschaft. Schwerpunkte sind die Erprobung innovativer Ansätze z.B. in der aufsuchenden Sozialarbeit, Qualifizierung der Betroffenen während ihres Aufenthaltes in Deutschland und der Aufbau von zuverlässigen Kooperationsstrukturen mit PartnerInnen in ausgesuchten Herkunfts- bzw. Transitländern. Auf transnationaler Ebene arbeitete die EP MORE mit 5 weiteren EQUAL EPs aus Italien, Portugal, Litauen, Estland und Polen zusammen. Die nationale und transnationale Koordination des Projektes wurde von IOM Deutschland übernommen.

Weitere Informationen zum Thema

https://www.karo-ev.de/cms/| |/www/htdocs/w00767a4/KARO2012/cms/

Als eines der Teilprojekte versuchte KARO e.V. Erstkontakte zu Menschenhandelsopfern in Deutschland mittels aufsuchender Sozialarbeit herzustellen. Durch psychosoziale Hilfen sollte diesen Personen Hoffnung und ein neues Selbstwertgefühl vermittelt werden. Um den betroffenen Frauen und Kindern eine Integration in den Arbeitsmarkt oder eine Reintegration in den Arbeitsmarkt Ihrer Herkunftsländer eröffnen zu können, wurden Deutschkurse, PC-Schulungen und kreativ-gestalterische Workshops angeboten. Durch die Vernetzung mit NGOs in den Herkunftsländern der Menschenhandelsopfer wurde eine Rückführung und Wiedereingliederung in die Arbeits- und Lebenswelt erleichtert bzw. ermöglicht.